Mittelschule Höchberg
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Ein (kleines) Italien-Gedicht

Es war einmal – zur Sommerszeit, da haben wir uns aufgemacht

nach Südtirol in Norditalien, wo ziemlich oft die Sonne lacht.

 

Schon früh am Morgen ging es los, den Koffer schnell noch deponiert,

ein letztes „Ciao“ an Mum und Dad, im Bus ein Plätzchen reserviert.

 

Auf die A7 Richtung Ulm, über den Fernpass bis zum Brenner,

ins Hotel „Buchholz“ nach Salurn, die Aussicht war schon mal ein Renner.

 

Ins Zimmer schnell die Koffer rein   und zur Erfrischung an den Pool,

nur unser Abendessen dann   das fanden (noch) nicht alle cool.

 

So ein’ge hab’n   in dieser Nacht     die Fahrt wohl nicht so recht verdaut,

denn trübe wirkte macher Blick, wenn man ihm in die Augen schaut‘.

 

Am Dienstag ging’s nach Bozen dann, die Altstadt war schon wunderschön,

und mit der Seilbahn fuhren wir    auch noch hinauf in luft’ge Höhn.

 

Nicht alle waren frohgemut    beim Wandern auf dem Bergeskamm,

doch dann im Wolfsgrubener See    die Abkühlung hat wohlgetan.

 

Venedig stand am Mittwoch an, nach langer Fahrt mit Bus und Boot,

nur mit dem „Wasserlassen“ dort      hat‘ mancher seine liebe Not.

 

Rialtobrücke, Markusplatz,     Venedig ist ´ne tolle Stadt,

die Führerin hat uns gezeigt,   was sie sonst noch zu bieten hat.

 

Erst spät am Abend ging’s zurück,   es kam uns gar nicht lange vor,

nach Nudeln, Reis und Hähnchenbrust     Kroatien schoss das (WM-) Siegestor.

 

Der Donnerstag im Zeichen ganz   von Spaß und Nervenkitzel stand,

denn unser Bus, der fuhr uns gleich   zum Freizeitpark ins Gardaland.

 

Von „Raptor“ bis „Oblivion“,   das Wetter war auch ideal,

doch manchen war am Ende schlecht   von allzu viel „Achterbahn-Qual“.

 

Im Anschluss hin zum Supermarkt,  noch Wein und Souvenirs „gecheckt“,

damit man später auch zuhaus‘    noch etwas von Italien schmeckt.

 

Am Freitag nach dem Wecken dann,   da kam, was immer kommen muss,

das Frühstück drin, die Koffer zu,   und dann war auch schon wieder Schluss.

 

So sitzen wir schon wieder hier   und fahren über’n Brenner heim,

doch halt – bevor ich es vergess: Wir sollten heut‘ auch dankbar sein.

 

Dem Jakob, unser’m Bus-Chauffeur,  der souverän uns hat gefahr’n,

allzeit geduldig und gechillt, ob Bergpass oder Autobahn.

 

Ob Weidner, Rauschert, ob Cimander,   die Lehrer seien auch genannt,

hab’n sich getraut mit euch zu reisen     sogar bis in ein fernes Land.

 

Wir wollten euch nochmal begleiten     durch’s letzte Stück Gemeinsamkeit.

Ich hoff‘, ihr werdet euch erinnern     an diese richtig schöne Zeit.

 

Nun müssen wir wohl Abschied nehmen   von dieser Fahrt und diesem Jahr,

Wir wünschen uns, dass ihr könnt sagen: Die Zeit war wirklich wunderbar.

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